eine perverse Geschichte
Montag 13. Dezember 2010 von admin
Eine ziemlich perverse Geschichte habe ich heute in der Online-Ausgabe des Schweizer Blick gelesen.
Da findet also eine Frau beim Spazieren mit ihrem Hund einen bereits mumifizierten Fötus an Wegesrand. Eine Leiche eines ungeborenen Babys, welches (vermutlich nach Schätzung des Blicks) im fünften Schwangerschaftsmonat gewesen sein dürfte, bevor das Baby irgendwie zur Welt kam.
Vor allem pervers finde ich an der Geschichte ja das Verhalten der Finderin. Nachdem ihr Hund die kleine Mumie gefunden hatte, sich die Frau extrem erschreckt hatte (dieser Fund war ihr ja so unheimlich), packte sie kurzerhand den mumifizierten Fötus ein und nimmt ihn mit nach Hause, wo sie ihn dann erst mal in den Kühlschrank legt – klar, wenn mir was unheimlich ist pack ich es auch erst mal auf Eis.
Wenn man nun denkt, die Frau hätte mindestens ab da einigermassen normal reagiert, dann täuscht man sich gewaltig.
Nein, die Finderin ruft nicht nach der Polizei, was vermutlich jeder normal denkende Mensch getan hätte – die Finderin ruft erst mal bei der Presse (also beim Blick) an. Warum?
Keine Ahnung, vielleicht hat die Frau ja gedacht, weil der Blick über alles berichtet, dieser auch gleich die Fälle löst. Oder die Frau dachte einfach an ein Honorar, welches sie von der Polizei nicht erwartet hätte.
Wie auch immer, vielleicht hat sie ja nach der Presse auch noch die Polizei über ihren Fund informiert. Oder die Polizei hat die perverse Geschichte heute morgen auch aus dem Blick erfahren. Jaja es zeigt sich mal wieder, es kann durchaus sinnvoll sein den Blick zu lesen, auch für Polizisten.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 13. Dezember 2010 um 10:40 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.






















